Eine Kerze anzünden
Zünde eine Kerze an für Deinen geliebten Menschen
und teile ihm Deine Sorgen und Wünsche mit, damit
er sie stellvertretend für Dich Gott vorträgt.


Hätte ich ja fast vergessen, heute hättet ihr ja Hochzeitstag.
Den 56.

 

18-08-2012

IP: geloggt
am: 2012-08-18 18:26:40

für
Willi Diehl
* 22.o4.1925
29.o6.1985
 

Hallo Papa, Ihr bekommt eine neue Bewohnerin da oben, meine Freundin Jutta ist heute Nacht gestorben, hat sich einfach so davon gemacht, denke sie hatte keine Kraft mehr.Denn freiwillig hätte sie ihre beiden Enkelkinder nicht jetzt schon zurück gelassen. Und was mich betrifft, ich hatte endlich jemanden mit dem ich reden konnte, wir konnten miteinander reden, uns gegenseitig trösten, uns Mut zusprechen.Und, wir wollten noch so viel miteinander unternehmen. Dachten schon drüber nach ob wir beim nächsten Urlaub nicht nur Felix und Dennis, sondern auch Noah und Lena mitnehmen. Und jetzt das! Und das schlimme ist, kein Mensch weiß warum, seit Monaten nicht. Ich hab so eine Scheißwut in mir, die Gefängnisse sitzen voll mit Schwerverbrechern, die Altersheime voll mit Menschen die jeden Tag dafür beten dasß sie erlöst werden, und Opas wie Du oder Omas wie Jutta, die werden einfach abgezogen. WO liegt da ein Sinn drin ??? Aber Du weiß ja, diese Frage stelle ich seit Jahrzehnten.

 

18-08-2012

IP: geloggt
am: 2012-08-18 18:22:43

für
Willi Diehl
* 22.o4.1925
29.o6.1985
 

Und wieder ist Weihnachten.
Dein Urenkel entwickelt sich prächtig, Deine Enkel haben sich beide zu Egoisten entwickelt. Da spielt sicher auch das Erbgut eine Rolle. Menschen wie Du und ich sind Gott sei Dank nicht so. Aber das wird halt auch nur ausgenutzt.Ich erzähle Deinem Urenkel öfter über die Zeit, als Du noch da warst.Er geht oft mit mir zum Friedhof, freut sich immer wenn er eine Kerze anzünden kann. Beim letzten Mal hatten wir den Hund Deiner Enkelin dabei :-) Felix hatte Angst wir werden erwischt, ich glaube Hunde sind auf dem Friedhof verboten. Aber es war ja schon dunkel, kein Mensch war ausser uns da. Ich werde mich wohl nicht in dem Grab bestatten lassen. Wird ja niemand da sein der mal danach schaut. Ich denke ich werde mir ein anonymes Grab auf dem Waldfriedhof reservieren. Felix lerne ich heute schon dass es keinen Ort bedarf um an seine Lieben zu denken. Er wird mich in seinem Herzen tragen, das weiß ich. Und meine Kinder, auf die kann ich mich zu Lebzeiten nicht verlassen, warum sollte ich mit dem Gedanken spielen dass die mal den Weg an mein Grab gehen.Die bemerken mich heute doch auch nur wenn sie was brauchen.Na gut, manche Dinge sind wie sie sind, wie sie sich entwickelt haben im Laufe der Zeit.Ich kann mich mittlerweie sehr gut abgrenzen.Mal schaun was die Zeit bis zur nächsten Weihnachtszeit bringt.
Ich vermisse Dich so sehr!!!

 

25-12-2011

IP: geloggt
am: 2011-12-25 15:13:11

für
Willi Diehl
* 22.o4.1925
29.o6.1985
 

Oh Papa,es ist wieder Weihnachten.
Ich weiß noch so lebendig wie Du Dich damals auf Deine Enkelin gefreut hast die im November jetzt schon 25 Jahre alt wurde. Weihnachten feiere ich seit 5 Jahren schon mit dem kleinen Sohn von Nathalie, Felix hat sie ihn getauft. Ich erzähle ihm vie von Dir,so wie ich Nathalie immer viel von Dir erzählt habe. Marco hatte Dich ja noch kennen lernen dürfen und Du ihn
:-).Ihn hat Dein Tod, so kurz nach dem Tod von Helmut, sehr geprägt. Ich höre überhaupt nichts mehr von ihn, es ist als wäre er auch gestorben, so ist er aus meinem Eben verschwunden, einfach so, unerklärlich. Schicke ihm doch bitte ein paar positive Strahlen aus Deiner Sphäre, vieleicht spürt er ja dass da noch was ist.........
Ich vermisse Dich so sehr, ich hätte so viel mit Dir zu besprechen.
Ich bin froh dass ich diese Möglichkeit hier gefunden habe.
In unendlicher Liebe
Deine Tochter

 

03-12-2009

IP: geloggt
am: 2009-12-03 22:42:33

für
Willi Diehl
* 22.o4.1925
29.o6.1985
 

Papa, Du fehlst mir so sehr.

 

01-11-2009

IP: geloggt
am: 2009-11-01 14:05:38

für
Willi Diehl
* 22.o4.1925
29.o6.1985
 

 

Meine Sorgen und Wünsche die ich Willi Diehl mitteilen möchte.

Diese Kerze hat angezündet. Ihre IP-Adresse 3.84.139.101 wird geloggt!

Bücher die in der Trauer helfen - Hilfe von www.trauer.org

Judith de Beer : Yashas Vater
Sauerländer Verlag , ISBN: 3-7941-6029

Yasha ist glücklich, denn er hat eine glückliche Familie. Seine Eltern – Wieger und Miriam, seine Schwester und er wohnen in einem schönen alten Haus. Doch eines Tages stirbt Wieger ganz plötzlich und die Familie muss ohne ihn zurechtkommen. Yasha erzählt, von der Zeit vor Wiegers Tod, vom Sterben Wiegers, von der Beerdigung und auch von der Zeit der Trauer. Yasha stellt sich selbst und seiner Mutter Fragen über den Tod und das Sterben. Gemeinsam versuchen sie die Erinnerung an Wieger zu bewahren und Yashas Ängste, dass nun plötzlich alle aus seiner Umgebung sterben müssen, zu bekämpfen. In diesem Buch sind alle Gefühle, Gedanken und Ängste eines kleinen Kindes ganz einfach erzählt. Die Sätze sind sehr kurz, so dass das Buch Fall für Leseanfänger geeignet ist. Aber auch kleinere Kinder, die noch nicht in der Schule sind, spricht das Buch an. Es ist ein liebevoll geschriebenes und gestaltetes Buch, jedoch kein Bilderbuch. Ein ernsthaftes Buch, das Kindern das Thema Tod und Sterben erklärt ohne zu beschönigen oder zu verklären, doch jedoch auch ohne zu verstören.

 

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