Eine Kerze anzünden
Zünde eine Kerze an für Deinen geliebten Menschen
und teile ihm Deine Sorgen und Wünsche mit, damit
er sie stellvertretend für Dich Gott vorträgt.


Du fehlst uns. Wir hoffen du bist nun an
einem besseren Ort.

 

31-01-2018
Nancy
IP: geloggt
am: 2018-01-31 15:10:21

für
Wolfgang Gramatzki
* 09.04.1947
12.01.2018
 

 

Meine Sorgen und Wünsche die ich Wolfgang Gramatzki mitteilen möchte.

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Bücher die in der Trauer helfen - Hilfe von www.trauer.org

Ilka Scheidgen : Meine Freundin Johanna
Psychiatrie-Verlag , ISBN: 3-88414-341-7

Ilka Scheidgen erzählt die Geschichte ihrer Freundin Johanna, die an manisch-depressiver Psychose leidet. Mit siebzehn tritt die Krankheit zum ersten Mal auf und Johanna landet in der Jugendpsychiatrie. Von da an tritt die Krankheit immer wieder auf und Johanna muss viele Krankenhausaufenthalte und Therapien auf sich nehmen, um aus dem tiefen schwarzen Loch, in das sie manchmal fällt, herauszukommen. Oft stößt sie in ihrer Umgebung auf Unverständnis für ihre Krankheit und muss mit Vorurteilen kämpfen, weil sie in der Psychiatrie war. Johanna versucht es auch mit der Psychoanalyse um dem "Warum?" ihrer Krankheit auf die Spur zu kommen. Immer wieder schreibt sie Gedichte um so ihre Gefühle, ihr Innerstes nach Außen zu tragen. Gedichte scheinen ihr die richtige Form, um sich auszudrücken. Johannas Ehe leidet unter ihrer Krankheit, denn manchmal fehlt ihrem Mann einfach das Verständnis für ihre Situation. Als dann der gemeinsame Sohn geboren wird, konzentriert sich der Vater nur noch auf diesen und lässt Johanna vollkommen außen vor. Nach einem Klinikaufenthalt findet Johanna ihre persönlichen Sachen in der Dachkammer wieder - sie wird einfach aus der gemeinsamen Wohnung ausquartiert. Nach einiger Zeit will ihr Mann die Scheidung und er beantragt das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn. Johanna versucht nun, zusammen mit einer Frau, die in einer ähnlichen Situation steckt, ihr Leben alleine zu meistern. Sie geht ihrem Beruf nach und fühlt sich richtig glücklich. Ihren Sohn darf sie zwar ab und an sehen, aber ihr früherer Mann macht ihr das nicht leicht. Seine neue Lebensgefährtin und er hetzen den Sohn gegen die Mutter auf und erschweren ihr die Besuche immer mehr. Johanna ist schockiert über den Hass, den ihr früherer Mann gegen sie aufgebaut hat. Aus diesem Grund wird auch der Umgang mit ihrem Sohn für sie immer schwieriger, denn der Junge leidet unter dem ständigen Druck, den er von seinem Vater wegen der Besuche bei der Mutter, zu spüren bekommt. Ilka Scheidgen zeigt in diesem beeindruckenden Zeugnis einer Freundschaft, dass diese Krankheit nicht das Ende bedeutet. Sie schildert die Phasen der Krankheit und gibt einen sehr tiefen Einblick in Johannas Inneres. Dieses Buch ermöglicht Angehörigen von manisch-depressiven Menschen ein besseres Verständnis der Krankheit und für den Kranken.

 

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