Eine Kerze anzünden
Zünde eine Kerze an für Deinen geliebten Menschen
und teile ihm Deine Sorgen und Wünsche mit, damit
er sie stellvertretend für Dich Gott vorträgt.


Ich bin sehr zufrieden mit diesem
Service dieser mächtigen Clairvoyance
Caster. Dr. otor. wenn du irgendeine
Art von spirituellen Angriffen oder
Leiden nachgehst oder deinen Ex-Mann
oder deine Frau zurückbekommst? Dr.
OTOR. THE GREAT ist ein traditioneller
Kräuter- und spiritueller Arzt, der
Ihnen helfen kann. Kontaktieren Sie
ihn, um Ihnen zu helfen, Ihr Problem
für Sie zu lösen. Adresse
dr.otorpiapia@gmail.com .....

 

15-05-2018

IP: geloggt
am: 2018-05-15 10:12:29

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo, Dr. Milos Lecici, weil du zurückkommst Meine Frau ist zurück zu mir, nachdem du den Liebeszauber erwidert hast und sie sagte Es gibt keine Notwendigkeit für die Scheidung wieder so sehr, ich werde nie Vergiss dieses große Glück, das du in mein Leben gebracht hast. wenn Sie brauchen Diesen mächtigen Zauberspruch kannst du über diese E-Mail erreichen (Drazenherbalcur@outlook.com) Ich muss dir die Welt sagen.

 

29-04-2018

IP: geloggt
am: 2018-04-29 00:23:02

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Ein erstaunliches Zeugnis auf eine Zauberrolle, die meinen Mann zurück zu mir gebracht hat. Mein Name ist Freude.
Ich bin glücklich mit einem schönen und fürsorglichen Ehemann mit zwei Kindern verheiratet. Ein sehr großes Problem trat in meiner Familie vor sieben Monaten auf, zwischen mir und meinem Mann, so schrecklich, dass er den Fall vor Gericht für eine Scheidung nahm. er sagte, dass er nie wieder bei mir bleiben wollte, und dass er mich nicht mehr liebte, also packte er aus dem Haus und machte mich und meine Kinder durch schwere Schmerzen. Ich habe alle meine möglichen Mittel versucht, ihn zurückzuholen, nach viel Betteln, aber alles ohne Erfolg. und er bestätigte, dass er seine Entscheidung getroffen hat, und er wollte mich nie wieder sehen. Also an einem Abend, als ich von der Arbeit zurückkam, traf ich einen alten Freund von mir, der von meinem Mann fragte. So erklärte ich ihr alles, also erzählte sie mir, dass der einzige Weg, den ich meinen Mann zurück bekommen kann, ist um eine Zauberrolle zu besuchen, weil es für sie auch wirklich gearbeitet hat. Also habe ich nie an Zauber geglaubt, aber ich hatte keine andere Wahl als deinen Rat zu befolgen. Dann gab er mir die E-Mail-Adresse des Zauberkolbens, der ihr vorher behilflich war. Also am nächsten Morgen schickte ich eine Post an die Adresse, die sie mir gegeben hat, und die Zaubermauer versicherte mir, dass ich meinen Mann zurück bekommen werde. Was für eine erstaunliche Aussage !! Ich habe nie geglaubt, also sprach er mit mir und erzählte mir alles, was wir tun mussten. Dann etwa 4 Tage später, nachdem wir zusammen arbeiten und beten, So überraschend, mein Mann, der mich nicht für die letzten sieben 7 Monate nannte, gab mir einen Anruf, um mir zu informieren, dass er zurückkam. So erstaunlich!! So kam er am selben Tag mit viel Liebe und Freude zurück, und er entschuldigte sich für seinen Fehler und für den Schmerz, den er mir und meinen Kindern veranlasste. Dann von diesem Tag an war unsere Beziehung jetzt stärker als früher, mit Hilfe einer Zauberrolle. Die böse Dame, die den Voodoo-Zauber benutzt, um meinen Mann von mir zu stehlen, rief noch, aber mein Mann war boat genug, um ihr zu sagen, dass es zwischen ihnen ist, dass er endlich wieder in seine Familie zurückgekehrt ist, und er blockiert sie alle Kontaktliste.
Ich bin sehr sehr glücklich mit meinem Mann wieder, also bitte ich beraten Sie da draußen, um freundlich die gleiche E-Mail zu besuchen dregbosolutioncenter@gmail.com, wenn Sie in irgendeiner Bedingung wie dieses sind, oder Sie haben jedes Problem im Zusammenhang mit "bringen Sie Ihre Ex Ich danke diesem Vater, dass ich meinen Mann zurückgebracht habe, und habe meiner Familie wieder große Freude gemacht.
bitte versuch es, ihn durch diese private E-Mail, dregbosolutioncenter@gmail.com zu erreichen und ihm alles zu erklären, und danke mir auch später, nachdem du einen Versuch gemacht hast. liebe dich so müde Sir.

 

26-09-2017

IP: geloggt
am: 2017-09-26 14:03:59

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Mein Name ist Adams Base in Australien, bin hier, um ein sehr wichtiges Zeugnis für euch alle zu teilen, wie dieser Rost Afrika Vater namens DR UJIAGBE mir helfen, meine Frau schwanger zu machen, wir haben versucht, unser eigenes Baby für die letzten 7yrs zu bekommen Aber keine positive Lösung, bis ich diese Vogel-E-Mail-Adresse aus dem Internet bekomme, wie eine Dame aus den USA über seine gute Arbeit bezeugte, die er für ihre Concener ihre Beziehung zu ihrem Mann gemacht hat und wie der Vater ihr hilft, sie und ihren Mann wieder zu vereinen Hat sie seit fast zweieinhalb Jahren wegen einer anderen Frau verlassen, dann bespreche ich es mit meiner Frau, wenn wir einen Versuch machen wollen, und sie stimmt es zu, zuerst dachte ich, es war ein Betrug, wenn er uns fragt Schick ihm Geld, um die Sachen zu kaufen, die er benutzt wird, um einen Zauberspruch zu verwerfen, der Platz für mich war von meinem Ex auch, den ich verweigere, zu heiraten, weil sie doppelte Dating um mich mit meiner Nachricht war, war ich sehr supprese, wenn der Vater Erzählte mir das alles, denn alles, was er mir von mir und meinem Ex erzählt hat War die Wahrheit, aber ich glaube niemals, dass sie so weit gehen wird, weil ich mit ihr wegen ihres schlechten Benehmens aufgelöst habe.
Ich gehorche dem Vater und folge seinem Unterricht, schau nach 2 Monaten unseres Gebets und arbeite mit ihm, meine Frau ging zur Kontrolle und der Arzt bestätigte ihre zwei Wochen schwanger nach dem Befolgen und nach dem Vater Anweisungen, wir sind jetzt so glücklich, dass ich immer weiter geht Ich danke diesem Vater für seine gute Hilfe, die er für mich und meine Familie getan hat, bitte mein Lieber, wenn irgendjemand irgendwelche Probleme mit ihm oder ihrem Partner hat, bitte kontaktieren Sie diesen großen Mann für jede Art von Hilfe, ich verspreche Ihnen, er wird es begleichen Und mach deine Familie wieder zusammen und sei für immer glücklich.
Sie können ihn durch seine private E-Mail erreichen, drujiagbeblacktemple@gmail.com.
Er informiert mich, dass er mit einem der folgenden Probleme unten helfen kann
(1) Wenn du deine Ex zurück willst.
(2) wenn du immer schlechte träume hast
(3) Du willst in deinem Büro gefördert werden.
(4) Du willst Frauen / Männer nach dir laufen.
(5) Wenn du ein Kind willst.
(6) Wenn Sie finanzielle Unterstützung benötigen.
(7) Wenn du die Heilung von HIV AIDS willst
Kontaktieren sie ihn jetzt für sofortige lösung von ihr
Probleme auf drujiagbeblacktemple@gmail.com
Danke für deine Zeit.

 

11-07-2017

IP: geloggt
am: 2017-07-11 01:51:59

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Das erste Weihnachten ohne Dich...Ich habe versucht nicht daran zu denken wie sehr Du fehlst. Alles war ganz anders. Mama wollte es so. Ich hätte lieber wie immer mit den Anderen gefeiert. Soweiso sind wir in letzter Zeit häufig anderer Meinung. Sie und Chrö auf der einen Seite und ich auf der Anderen. Auch wen die beiden das natürlich abstreiten. Aber sie reden über mich, hacken auf mir rum und unterstellen mir Dinge die einfach nicht wahr sind. Andauernd muss ich mich rechtfertigen und sie lassen mich einfach nicht so "leben" wie ich es will oder im Moment für richtig halte. Trotzdem verstehen wir uns in den anderen Momenten, so auch an Weihnachten, sehr gut.
Es ist einfach alles so schwierig geworden ohne Dich Papa. Du fehlst mir so sehr. Es gibt Momente in denen ich für einen kurzen Augenblick begreife was wirklich passiert ist und dass Du wirklich nie mehr wiederkommst. Es ist wie ein Blick in die Hölle.

Ich vermisse Dich so sehr kleiner Papa, ich kann das alles einfach nicht glauben. Irgendwie glaube ich noch immer bald aus diesem Alptraum zu erwachen. Ich brauche Dich so sehr.

In Liebe...

 

29-12-2008

IP: geloggt
am: 2008-12-29 00:01:27

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo kleiner Papa,
heute ist wiede mal so ein Abend, an dem ich ständig an Dich denken muss. Die Wunden wollen einfach nicht heilen. Es passieren so viele Dinge und jedes Mal frage ich mich, was Du in dieser Situation gesagt hättest, wie Du reagiert hättest.
Ich vermisse Dich so sehr. Mit jedem Tag wird es ein bißchen schlimmer. Und doch kann ich eigentlich immer noch nicht glauben, dass Du wirklich für immer weg bist. Ich habe das Gefühl Du wärst immer noch da. Stelle mir vor, was Du gerade machst; denke ich brauche nur ins Wohnzimmer gehen und würde Dich dort finden; rede mir ein Du seist gerade nur nicht da weil Du arbeiten bist oder auf einer Feier oder irgendwo sonst. Ich will es einfach nicht glauben; kann es nicht begreifen. Immer noch nicht...
Alles an Dir fehlt mir so sehr. Es sind so viele Dinge geschehen die Du nicht mitbekommen hast. Es gibt so viel über das ich gerne mit Dir reden würde. In jeder Situation die ich erlebe, stelle ich mir Deine Reaktion vor.

Du fehlst mir so sehr. Ich schaffe es einfach nicht ohne Dich. Bitte komm zurück! Ich brauche Dich! Du hast mir versprochen mich niemals alleine zu lassen. Wo bist Du also jetzt??? Ich mache Dir keine Vorwürfe, versteh mich nicht falsch. Aber ich kann ohne Dich nicht leben. Ich will es auch gar nicht. Ich brauche Dich. Es zerreißt mir das Herz an Dich zu denken. Warum musste das alles so kommen? Ich verstehe es einfach nicht.
Ich bade in Selbstmitleid, aber ich kann nichts dagegen tun. Du fehlst mir einfach so unglaublich.

Ich liebe Dich und bin in Gedanken immer bei Dir!

Deine Tochter

 

08-11-2008

IP: geloggt
am: 2008-11-08 23:35:20

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo kleiner Papa,

es tut mir leid, dass ich so lange nicht geschrieben habe. Wir sind nun umgezogen und ich habe am 1.10. endlich angefangen zu arbeiten. Dadurch bin ich immer erst spät zu hause und dann sind auch schon Mama und Chrö da, deshalb konnte ich nicht schreiben. Nun sind die beiden einkaufen und ich bin endlich mal wiedr alleine. Auch wenn ich nicht geschrieben habe, so habe ich doch die ganze Zeit an Dich gedacht. Momentan ist es wieder besonders schlimm an Dich zu denken. Vorgestern und gestern hatte ich auf der Rückfahrt von der Arbeit wieder eine Panikattacke und konnte einfach nicht mehr aufhören zu weinen. Du fehlst mir so sehr. Es wird nicht leichter. Jede Minute meines Lebens vermisse ich Dich so unendlich doll.
Ich habe Angst irgendetwas über Dich zu vergesen, wie z.B. den Klang Deiner Stimme, Dein Lachen, Deinen Geruch und Deine Art. Ich suche verzweifelt nach Videos auf denen Du sprichst und lachst.

Ach Papa, ich kann es immer noch nicht verstehen, ja, noch nichteinmal glauben. Du bist weg und das Leben geht äußerlich irgendwie weiter. Und doch ist nichts mehr so wie es einmal war. Ich vermisse Dich so sehr. Ich kann es immer noch nicht ertragen. Manchmal denke ich, ich befinde mich bloß in einem schrecklichen Alptraum aus dem ich einfach nicht erwache.
Immer wieder stelle ich mir vor, was Du zu Situationen und Ereignissen gesagt hättest. Als ich die Nachricht bekommen habe, dass ich zum 1.10. eine Stelle habe, konnte ich ganz deutlich vor mir sehen, wie wir beide uns zusammen gefreut haben. Obwohl es keine Erinnerung sein kann, denn diese Situation gab es ja vorher noch nie, konnte ich ganz deutlich sehen und spüren wie Du reagiert hast. Als wäre es Realität...

Ich wünsche mir so sehr Du wärst bei mir. Du fehlst mir; ich kann nicht in Worten ausdrücken wie sehr Du mir fehlst.

 

17-10-2008

IP: geloggt
am: 2008-10-17 16:33:39

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo kleiner Papa,
vor zwei Tagen hattest Du Geburtstag. Wir waren auf dem Friedhof und haben Dir Blumen gebracht. Ich war auch dort, wenn auch nur kurz.
Gerade eben habe ich Deinen Kleiderschrank leer geräumt. Alles hat noch nach Dir gerochen. Am liebsten würde ich Deine ganzen Sachen behalten, aber das geht natürlich nicht. Mit jedem Kleidungsstück verbinde ich eine Erinnerung. Der rot-weiße Pullover, der Dir immer so gut gestanden hat und den Du an hattest als wir die Weihnachtsfotos gemacht haben. Dein Rhein-Fire T-Shirt und Dein Rhein-Fire Sweatshirt und Trikot haben mich an unsere vielen gemeinsamen Wochenenden beim Football erinnert. Dann das T-Shirt das wir Dir mal zum Vatertag geschenkt haben. Ich könnte zu jeder Hose, zu jedem Oberteil eine Geschichte erzählen.
Ich habe auch schon mein halbes Zimmer leer geräumt und viele Sachen gefunden, die mit Dir in Verbindung stehen. Erstaunlicherweise schaffe ich es irgendwie trotzdem weiter zu machen. Trotzdem fehlst Du mir so unglaublich. Ich möchte Dir so viele Dinge erzählen. Morgen bist Du nun schon 21Wochen tot. Das ist so unvorstellbar. Ich kann es mir immer noch nicht vorstellen, dass Du wirklich nie mehr wiederkommst, dass ich nie mehr mit Dir reden kann.
Deine Arbeitskollegen haben zu Deinem Geburtstag einen lieben Brief und ein Fotoalbum geschickt. Sie vermissen Dich auch sehr. Es sind schöne Fotos dabei und doch, oder gerade deswegen ist es schwer sie anzuschauen. Du bist so voller Leben und siehst glücklich und fröhlich aus. Und nun bist Du tot. Das alles kann doch gar nicht wahr sein. Es ist so furchtbar ungerecht. Ich will Dich zurück! Ich brauche Dich so sehr. Du fehlst mir jeden Tag. Ich kann mir ein Leben und eine Zukunft ohne Dich nicht vorstellen. Es scheint so sinnlos.

Ich liebe Dich und bin in Gedanken stets bei Dir.
Deine Tochter

 

02-09-2008

IP: geloggt
am: 2008-09-02 11:52:03

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hi Papa,
morgen habe ich Geburtstag. Der Erste ohne Dich...Sonst habe ich mich immer so darauf gefreut, aber diesmal würde ich Ihn am liebsten gar nicht feiern.
Heute bekommen wir die Schlüssel für die neue Wohnung. Ich darf gar nicht daran denken.
Gleich gehe ich zu Oma putzen. Alles scheint so normal, nimmt seinen gewohnten Gang, und doch ist in Wirklichkeit gar nichts normal. Die Welt hat sich für mich immer noch nicht wieder angefangen zu drehen. Oft frage ich mich was das alles noch für einen Sinn macht. Um besser schlafen zu können rede ich mir ein Du würdest unten auch in Deinem Bett liegen. Manchmal hilft es, meistens nicht. Ich schaue in letzter Zeit oft Dein Foto an und kann es einfach nicht begreifen. Das Du wirklich nicht mehr da bist, ist eine so unvorstellbare Sache. Vieles hat sich verändert. Wir streiten oft. Jeder ist angespannt und aggressiv. Manchmal denke ich, die anderen geben mir auch die Schuld an Deinem Tod. So wie ich es selbst auch tue. Ich frage mich immerzu ob Du vielleicht nicht noch ein bißchen länger durchgehalten hättest, wenn ich an dem Montag nicht so schwach gewesen wäre. Die Ärzte haben damals gesagt es läge nun an Deinem Willen ob Du nochmal aus dem Krankenhaus kommst oder nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du normalerweise nicht mehr gewollt hättest. Du hast immer wieder gesagt, dass Du nicht sterben willst. Ich denke das Du letztendlich aufgegeben hast lag daran, dass Du mir nicht länger zur Last fallen wolltest, weil Du an dem Montag gemerkt hast, das ich es nicht mehr schaffe. Aber Du hast Dich getäuscht! Ich hätte es geschafft. Nur einmal war ich schwach...Ach Papa, Du fehlst mir so sehr. Ich stelle mir häufig vor, was Du normalerweise jetzt gerade tun würdest. Was Du zu bestimmten Dingen sagen würdest. Manchmal würde ich gerne bei Deiner Arbeit anrufen. Ich weiß auch nicht wieso.
Das Leben geht einfach so weiter. Das ist auch eine Sache die ich nicht verstehen kann. Häufig denke ich, ich bin nur in einem schrecklichen Alptraum gefangen aus dem ich jeden Moment auffwache. Wenn es doch nur so wäre.
Ich sehe in letzter Zeit auch oft das Bild Deiner Leiche vor mir. Es sah überhaupt nicht aus wie Du. So klein und schwach. Das warst Du nicht. Immer wieder spult sich der gesamte Tag vor meinem inneren Auge wie ein Film ab. Und nicht nur dieser Tag.
Ich bin so alleine ohne Dich, auch wenn ich von Menschen umringt bin. Alle wollen mir helfen, aber ich weiß nicht wie. Niemand kann mir helfen, denn es gibt nichts, was es auch nur annähernd erträglich machen würde.

Ich liebe Dich und vermisse Dich so sehr,
Deine Tochter

 

08-08-2008

IP: geloggt
am: 2008-08-08 11:47:29

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Ach Papa, ich bräuchte so dringend Deinen Rat. Ich würde so gerne wissen was Du von der ganzen Sache hälst und was Du in meiner Situation tun würdest. Ich brauche Dich! Bitte hilf mir! Gib mir ein Zeichen...
Du fehlst mir so unendlich. Ich schaffe das alles nicht mehr.
Jeder Tag ist genauso schlimm wie der andere. Ich kann es immer noch nicht begreifen und will es nicht wahrhaben. Bald habe ich Geburtstag. Der Erste ohne Dich...Ich habe gar keine Lust zu feiern. Wer backt mir denn jetzt einen Kuchen? Bald hast auch Du Geburtstag. Ich habe schon große Angst vor diesem Tag. Hoffentlich zwingt mich niemand zum Friedhof zu gehen. Ich kann es einfach nicht.
Papa ich bin wirklich am Ende. Bitte hilf mir!
Du fehlst mir so sehr.
In Liebe,
Deine Tochter

 

30-07-2008

IP: geloggt
am: 2008-07-30 23:21:26

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hey Papa,
momentan ist mal wieder alles kacke. Mama und Chrö haben sich heute übelst gestritten. War echt furchtbar.
Der Urlaub war schön. Leider konnte ich jedoch nicht vergessen, warum es überhaupt möglich war diesen Urlaub zu machen und das ein Stuhl immer leer blieb...
Nun ziehen wir bald um. Das belastet uns alle sehr, auch wenn es keiner zugeben will. Es wird nun wieder immer deutlicher, dass Du nicht mehr da bist. Bald müssen wir dann auch Deinen Schrank ausräumen. Ich darf gar nicht daran denken...Am liebsten würde ich alles behalten, alles so lassen wie es immer war.
Du fehlst mir so sehr. Alles ist so sinnlos. Ich habe keine Lust mehr auf mein Leben, auf meine Zukunft. Ich kann mir auch momentan keine vorstellen. Es hat irgendwie alles keinen Sinn mehr. Manchmal wünsche ich mir einfach nur zu Dir. Das Leben macht keinen Spaß mehr seit Du weg bist. Ich will nicht mehr. Wann holst Du mich endlich? Am besten uns alle. Wir wollen doch eigentlich alle nicht mehr, es sagt nur keiner was.
Papa Du fehlst mir so unglaublich. Es zerreißt mich innerlich.Zu jedem Gegenstand, zu jedem gesprochenen Wort, zu jeder Melodie fällt mir eine Geschichte zu Dir ein. Ich kann das nicht mehr ertragen.

Ich vermisse Dich so sehr kleiner Papa. Ich möchte Dich in den Arm nehmen, mit Dir sprechen, Witze machen und was wir sonst auch noch alles gemacht haben. Ich will Dich zurück! Ich brauche Dich.

 

18-07-2008

IP: geloggt
am: 2008-07-18 01:12:29

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hey Paps,

heute ist wieder mal einer dieser Tage. Sitze alleine zu hause und weine, weine, weine. Der Schmerz nimmt einfach kein Ende.
Haben nun eine neue Wohnung gemietet und ziehen zum 1.10. hier aus. Die Erinnerungen werden wir jedoch mitnehmen.
Jeden Tag versuche ich zu begreifen was passiert ist. Ich kann es nicht. Ich will Dich so sehr zurück haben. Kann das alles nicht glauben, nicht berstehen und will es auch nicht wahrhaben. Immer stelle ich mir vor, was Du in diesem Augenblick normalerweise tun würdest. Sehe Dich vor mir, wie Du an Deinem Schreibstisch auf der Arbeit sitzt, wie Du nach hause kommst mit Deiner Tasche unter dem Arm, wie Du auf der Couch sitzt, wie wir zusammen essen. Manchmal nehme ich fast den Telefonhörer in die Hand um Dich auf der Arbeit anzurufen. Und dann fällt mir ein, dass es sinnlos ist, denn Du wirst nicht abnhemen. Du bist nun schon fast 12 Wochen tot und trotzdem ist es immer noch unfassbar. Das kann doch alles gar nicht sein. Nicht Du! Warum nur, warum? Ich finde keine Antwort auf diese Frage. Das ist doch nicht gerecht. Du wolltest leben. Ich WILL das Du zurück kommst!!!! Ich brauche Dich, schaffe es nicht ohne Dich. Ich würde alles dafür geben, Dich noch einmal sehen zu können, mit Dir sprechen zu können, Dich in den Arm zu nehmen und von Dir gedrückt zu werden. Ich kann Dich nicht los lassen, ich kann Deinen Tod nicht akzeptieren. Wahrscheinlich schaffe ich es auch deshalb nicht zu Deinem Grab zu gehen. Habe es mir vorgenommen, aber ich schaffe es einfach nicht. Ich kann nicht auf dieses kleine Stück Erde schauen und auf den Stein, der Deinen Namen trägt.

Während der EM habe ich mir oft vorgestellt Du würdest, wie immer, mit uns auf der Couch sitzen und die Spiele schauen. Die WM 2006 war eine so schöne Zeit und Du hast sie auch so sehr genossen. Diesmal sind wir sogar ins Endspiel gekommen, haben aber leider gegen Spanien verloren. Du hattest Dich schon so auf die EM gefreut. Warum hast Du nicht wenigstens diese Zeit noch bekommen?

Du fehlst mir so unendlich. Ich würde alles dafür geben, die Zeit nochmal zurück drehen zu können. Ich würde Dir raten eher zum Arzt zu gehen. Ich würde so viel anders machen. Ich hoffe Du hast gewusst wie sehr ich Dich liebe. Ich vermisse Dich mehr als Worte es jemals beschreiben könnten.

Deine Tochter

 

01-07-2008

IP: geloggt
am: 2008-07-01 13:12:24

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo Papa,
gestern hatte ich zum ersten Mal das gefühl Du wärst bei mir. Wollte mich beim einschlafen darauf konzentrieren nicht an Dich zu denken, aber es hat mal wieder nicht funktioniert. Momentan habe ich ständig Dein Bild vor Augen. Wenn ich im Bett liege läuft vor meinem inneren Auge ein Film ab. Es fängt an mit dem Aufkommen Deiner Schmerzen im Nacken, dann sehe ich uns jeden Tag zum Krupp Krankenhaus fahren, zur HNO Praxis, dann kurz vo Deiner OP, als wir noch dachten es sei kein Krebs und so weiter. Ich kann in diesen Momenten sogar die Gefühle nachempfinden, die ich zu diesen Zeitpunkten hatte. Immer wieder wird mir bewusst, wie kurz die Zeitspanne eigentlich war von dem Zeitpunkt der ersten Schmerzen bis zu Deinem Tod. Am schlimmsten sind die Momente wenn ich mich daran erinnere wieviel Hoffnung wir hatten. Wie oft Du gesagt hast, Du würdest es schaffen. Ich habe immer daran geglaubt. Ich erinnere mich noch daran, wie froh wir waren als es zunächst hieß, es sei kein Lungenkrebs. Wir haben uns so sehr gefreut, Du warst so erleichtert. Und dann..."wir haben uns vertan, tu uns leid, es ist doch Lungenkrebs!" Bum! Alles war plötzlich anders und doch hatten wir Hoffnung. Die Option Du könntest es nicht schaffen stand für mich nie zur Wahl. Ich habe mich so sehr getäuscht.
Papa ich vermisse Dich so sehr. Immer wieder bin ich total geschockt über die Erkenntnis, das Du wirklich nicht mehr da bist. Ich kann es immer noch nicht glauben.
Donnerstag kommt wohl der Stein füpr Dein Grab. Mama und Chrö sagen, es würde schon sehr schön aussehen. Opa hat ja die Hecke gepflanzt. Ich habe zwei Schweine aus Deiner Sammlung aus dem Keller geholt. Die werde ich Mama und Chrö geben, damit sie sie auf Dein Grab stellen.
Heute spielt wieder Deutschland. Müssen gegen Österreich gewinnen. Was tippst Du? Ich tippe 3:0 für uns.

Papa, alles ist so komisch geworden ohne Dich. Es wird jeden Tag schwerer. Du fehlst mir so sehr, ich kann es gar nicht beschreiben. Am liebsten würde ich mich einfach irgendwo hinlegen und nie mehr aufstehen.

Ich liebe Dich und bin in Gedanken immer bei Dir! Du fehlst mir so sehr...

 

16-06-2008

IP: geloggt
am: 2008-06-16 11:45:48

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo Papa,
heute ist wieder mal einer der schlechteren Tage. Hatte mal wieder eine Panikattacke. ich weiß auch nicht was im Moment mit mir los ist. Plötzlich habe ich einfach nur noch Angst und Panik in mir, bekomme keine Luft mehr und höre Deine Stimme wie an dem Montag vor deinem Tod "Hilf mir, bitte hilf mir".

Mittlerweile ist die EM in vollem Gange. Es ist komisch die Spiele ohne Dich zu sehen. Sonst haben wir ja auch immer alle Spiele getippt...Gestern haben wir 2:1 gegen Kroatien verloren und waren echt schlecht. Du hättest Dich bestimmt ohne Ende aufgeregt :)
Papa Du fehlst mir so sehr. Die Momente der Gewissheit, dass Du nie mehr wiederkommen wirst, kommen nun immer häufiger und schlimmer. Ich kann es nicht ertragen und will es immer noch nicht wahrhaben. Du fehlst mir so unendlich doll. Ich will nicht mehr. Ich will das Du zurück kommst. Gesund und ohne Schmerzen. Habe heute Nacht wie immer von Dir geträumt. Die Träume sind auch schlimm. Ich würde am liebsten gar nicht mehr schlafen gehen. Was soll ich nur tun Papa? Ich brauche Dich! Bitte hilf mir.

Ich liebe und vermisse Dich so unendlich,
Deine Tochter

 

13-06-2008

IP: geloggt
am: 2008-06-13 16:18:48

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo kleiner Papa,
heute nacht habe ich wieder mal von Dir geträumt. Leider schaffe ich es nicht auch mal einen positiven Traum von Dir zu haben. In meinen Träumen bist Du immer so wie Du zum Schluss warst, als die Krankheit Dich schon fast besiegt hatte. Die Träume sind wirklich schlimm und ich wache immer mit klopfendem Herzen, Angst und einer tiefen Traurigkeit auf. Dann weiß ich schon, dass der Tag mal wieder gelaufen ist für mich.
Als ich gerade im StudiVZ war habe ich mir Marcos Fotoalben angeschaut. Es gibt auch ein Album über Catrins Fernhochzeit. Du siehst dort so glücklich und voller Lebensfreude aus. Die Fotos haben mir einen herben Schlag versetzt. Es ist schwer Dich so glücklich zu sehen und zu wissen, dass Du es in Deinen letzten Monaten nicht mehr warst und das Du es nun nie wieder sein wirst. Damals haben wir alle noch lange nichts geahnt...Habe gerade mal wieder die Tür zu Deinem Kleiderschrank geöffnet. Alles richt noch nach Dir. Ich habe Angst davor ihn irgendwann ausräumen zu müssen.
Gestern hatte ich ja mein Vorstellungsgespräch. Lief gut. Trotzdem bräuchte ich unbedingt Deinen Rat. Weiß nicht was ich machen soll. Bald findet dort ein Informationsabend statt, an dem man jemanden mitbringen darf. Der Personalentwickler hat vorgeschlagen das ich Dich mitbringen soll...Ich konnte erst gar nichts sagen...
Opa hat gestern Dein Grab bepflanzt. Ich verspreche Dir das ich auch bald mal dort hingehen werde, aber im Moment schaffe ich es einfach nicht. Ich will nicht auf dieses Stück Erde gucken müssen und auf den Stein der Deinen Namen trägt. Ich kann es noch nicht. Irgendwie hoffe ich immer noch, dass das alles nicht wahr ist und ich bald aus diesem schrecklichen Alptraum aufwache. Natürlich weiß ich dass das albern ist, aber so kann ich einigermaßen den Tag schaffen. Bald bist Du schon 8 Wochen tot. Das ist so unvorstellbar. 8 Wochen ohne Dich! So lange waren wir noch nie getrennt...Ich wäre so gerne bei Dir. Immer wieder frage ich mich ob man nicht irgendetwas hätte anders machen können, machen müssen um Dir zu helfen...Und ob das wirklich wahr ist, dass Du niemals mehr wiederkommst? Das kann doch gar nicht sein! Wie soll das denn gehen? Wir hatten doch noch so viel vor und Du gehörst doch hier hin! Du fehlst mir so sehr. Ich kann nicht an Dich denken ohne zu weinen. Manchmal völlig unkontroliert unter tausenden von Menschen muss ich mich zwingen nicht laut zu schreien und zu weinen. Ich vermisse Dich, kann ohne Dich nicht leben. Es geht einfach nicht. Bitte komm zurück!!!!

 

04-06-2008

IP: geloggt
am: 2008-06-04 13:02:11

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo Papa,
am Freitag war meine Diplomfeier. Es war ganz schön, aber Du hast so unendlich gefehlt. Dieser Tag wäre auch für Dich etwas ganz besonderes gewesen. Ich hätte mir so sehr gewünscht Du wärst dabei, aber ein Stuhl blieb immer leer...Ach Papa, ich kann es immer noch nicht begreifen. Mit jedem Tag fehlst Du mir mehr. Andauernd schaue ich Dein Foto an und kann es nicht glauben. Du bist nicht mehr da und kommst auch nicht mehr wieder. Dabei habe ich immer das Gefühl, Du würdest jeden Moment zur Tür reinkommen.
Bald fängt nun die EM an auf die wir uns so gefreut hatten. Ich darf gar nicht daran denken, sonst hab eich das Gefühl ich müsste mich übergeben.
Es tut mir leid, dass ich schon so lange nicht mehr an Deinem Grab war. Aber ich kann es irgendwie nicht mir Dir in Zusammenhang bringen. Für mich ist es nicht so, als würde Deine Asche tatsächlich da unten in der Erde liegen. Das kann doch nicht sein!!! Gleich geht doch die Tür auf und Du kommst von der Arbeit nach hause. Und dann erzähle ich Dir, dass ich morgen ein Vorstellungsgespräch habe, aber ein wenig skeptisch an die Sache rangehe. Und ob wir wieder die Spiele zusammen tippen wollen, damit ich wieder gewinnen kann. Und das Du mir noch ein Eis schuldest. Und das ich immer daran denken muss wie wir ein paar Wochen vor Deinem Tod noch im Eiscafe waren und ich Dich alleine lassen musste, da ich arbeiten musste. Und das es mir so unendlich leid tut und mir das Herz bricht, dass ich nicht geblieben bin. Und das es mir leid tut, dass ich Dir nicht helfen konnte. Und das mir so vieles leid tut und das ich alles dafür geben würde damit Du wiederkommst. Auch wenn es nur für einen Augenblick ist. Nur noch einmal in den Arm nehmen, Deine Stimme hören, Deinen Geruch einatmen. Papa, Du fehlst mir so sehr. Ich bin wirklich am Ende. Ich bin nicht mehr ich selbst. Ich brauche Dich. Warum musste es soweit kommen?

 

02-06-2008

IP: geloggt
am: 2008-06-02 11:49:35

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo Papa,
ich habe heute endlich das Zweitgutachten meiner Diplomarbeit bekommen. Es ist auch eine 1,3!!! Oh man, damit hätte ich niemals gerechnet. Du wärst mit Sicherheit so stolz gewesen. Den ganzen Tag schon stelle ich mir vor, was Du wohl gesagt hättest, wie wir uns gemeinsam gefreut hätten...Und was Du mir geschenkt hättest. Ich tippe auf einen tollen Kugelschreiber in den Du meinen Namen eingraviert hättest. Wie gerne würde ich Dich anrufen und mich mit Dir zusammen freuen.
Am Freitag werde ich eine kleine Diplomfeier veranstalten. Ich wünschte so sehr Du könntest dabei sein. Ich bin ein bißchen traurig, da ich das Gefühl habe, dass es manche Leute gar nicht interessiert, dass ich nun meinen Uniabschluss habe. Wollte eigentlich später feiern, damit Oma, die heute in den Urlaub gefahren ist, auch da ist. Aber sie will so oder so nicht kommen. Tante Rita und Onkel Hansi haben Freitag kegeln und finden, es ist zu spät um das noch abzusagen...Heute wollen Mama, Chrö und ich eine kleine Feier machen. Deshalb habe ich auch erst heute erneut beim prüfungsamt angerufen um nach der Note zu fragen, da das gestern nicht geklappt hätte mit der Feier. Nun hat Mama gestern einen Wohnungsbesichtigungstermin für heute festgemacht und danach soll Chrö das Auto in die Werkstatt bringen...Mama und Chrö haben sich deshalb gestern furchtbar gestritten. Ich weiß, dass Mama sich freut und auch sehr stolz ist, aber ich glaube sie versteht die Bedeutung die das alles für mich hat nicht so ganz bzw. kann sie nicht nachempfinden. Das hat mich auch traurig gemacht. Chrö hingegen ist total aus dem Häuschen! Ach Papa, ich weiß Du hättest es nachempfinden können. Es war Dir immer so wichtig und nun kannst Du nicht miterleben was aus der Arbeit und dem Studium geworden ist...So wirklich kann ich mich auch nicht freuen, denn ich muss nun umso mehr an Dich denken. Ich wnschte so sehr Du wärst hier bei mir. Ich vermisse Dich so sehr, dass es mich innerlich zerreißt.
In Gedanken habe ich die Diplomarbeit immer Dir gewidmet. Du hast mir so sehr geholfen, nicht nur durch das Interview. Mein ganzes Leben lang hast Du mich ermutigt, unterstützt, gefördert. Du hast immer an mich geglaubt und jeden kleinen Erfolg mit mir gefeiert, als wäre ich die Größte.
Du fehlst mir so unendlich doll. Ich kann es immer noch nicht begreifen oder verstehen. Ich wünschte Du wärst hier. In Gedanken bist Du es. Schaust Du manchmal auf mich runter?
Ich liebe Dich

 

28-05-2008

IP: geloggt
am: 2008-05-28 14:03:41

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Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Dieses gedicht haben wir übrigens auf Deiner Beerdigung vorlesen lassen. Ich schicke es Dir, denn es beschreibt meine Situation so gut wie ich es selbst wohl niemals könnte:


Stoppt jede Uhr, laßt ab vom Telephon,
Verscheucht den Hund, der bellend Knochen frißt, die roh'n.
Laßt schweigen die Pianos und die Trommeln schlagt,
Bringt heraus den Sarg, ihr Klager klagt.
Laßt die Flieger kreisend - Trauer sei Gebot
An den Himmel schreiben: Er ist tot.
Straßentauben gebt um den Hals starre Kreppkragen,
Polizisten laßt schwarze Handschuh' tragen.
Er war mir Nord, mir Süd, mir Ost und West;
Des Sonntags Ruh' und der Woche Streß
Mein Tag, mein Gesang, meine Rede, meine Nacht.
Ich dachte, Liebe währet ewig - falsch gedacht.
Sterne sind jetzt unerwünscht, will nichts sehn davon,
Verpackt den Mond, zertrümmert die Sonn'.
Fegt weg den Wald und des Meeres Flut,
Nie wird es sein, so wie es war. Nie wieder gut.

 

20-05-2008

IP: geloggt
am: 2008-05-20 12:33:57

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo kleiner Papa,
mal wieder so ein Tag der einfach schon scheiße anfängt. Ich muss die ganze Zeit an Dich denken. Immer wieder ist Deine Stimme in meinem Kopf. Immer wieder höre ich Dein verzweifeltes Flehen um Hilfe, doch ich konnte nichts tun. Als Du an dem Montag vor deinem Tod am Kühlschrank standest weil Du gar nicht mehr wusstest was Du tust und immer wieder zu mir gesagt hast: "Hilf mir, bitte hilf mir!" Ich war einfach so machtlos und bin es bis jetzt geblieben. Ich hätte Dir so gerne geholfen, aber ich wusste einfach nicht wie. Und nun höre ich es immer und immer wieder in meinem Kopf, sehe Dich vor dem Kühlschrank stehen. So verzweifelt, so schwach, so hilflos. Ich habe Dich noch nie so gesehen. Du warst immer so stark und unbezwingbar. Und doch musstest auch du dem Schicksal die Stirn beugen. Es ist so unbegreiflich. Wieso ist das Leben so grausam? Wieso musstest Du das alles ertragen?
In meinem Zimmer stehen nun ein paar Bilder von Dir. Du siehst so lebensfroh aus. Mittlerweile unterteile ich alles in vor der Krankheit und während der Krankheit. Ich habe deine Weihnachtskarte mit dem Bild von Dir an mich genommen. Niemals hätte ich da gedacht was nun unabwendbare Gewissheit ist.
In dem Karton den Deine Arbeitskollegen vorbeigebracht haben war auch ein Bild von Dir während der WM. Lange Zeit konnte ich dieses Bild nicht ansehen (es stand ja auch in der Flasche im Wohnzimmer). Es vermittelt so viel Stärke und Freude. Auch jetzt habe ich es in meinem Zimmer versteckt, damit ich es nicht sehen muss. Es ist das Bild aus Dortmund wo Du beide Arme hochhebst und sozusagen die Muskel "spielen" lässt. Ich habe das Bild mit ein paar anderen Dingen von dir bei mir versteckt, damit es mir niemand wegnehmen kann.
Ach Papa, Du fehlst mir so sehr. Meine Tränen wollen nicht versiegen. Eigentlich wird es immer schlimmer. Das alles geht über meinen Verstand. Du warst so jung, hattest noch so viel vor Dir. Am meisten tut es mir für die Leute leid, die niemals die Chance hatten Dich kennenzulernen.
Ich habe gelesen, dass es nach 6 Wochen besser werden soll. Keine Ahnung wer so einen Scheiß schreibt. Der hat wahrscheinlich noch nie jemanden verloren, der ihm so wichtig war wie Du mir. Es wird kein bißchen besser. Nicht das geringste bißchen.
Ich wünschte so sehr Du wärst bei mir. Ich weiß nicht wie ich es schaffen soll...Ich brauche Dich.
In Liebe,
Danielle

 

20-05-2008

IP: geloggt
am: 2008-05-20 12:24:23

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo Papa,
der Streit mit Mama hat sich wieder gelegt. Vielleicht übertreibe ich auch ein bißchen im Moment und stelle mich selbst alleine in die Ecke. Es ist einfach schwer ohne Dich.
Gestern hatten wir unser zweites Medenspiel. Wir haben wieder 7:2 gewonnen. Normalerweise hast Du immer am Zaun gestanden und zugesehen, Du warst unser größter Fan :) Es ist komisch nun auf dem Platz zu stehen und Dich vergeblich am Zaun zu suchen...
Am Freitag war ich beim Friseur und habe Bewerbungsfotos gemacht. Dafür habe ich mich nun endgültig von meinem Piercing verabschiedet. Die Fotos sind ganz schön geworden. Ich würde Dir gerne eins für Dein Portemonai geben...
Ach Papa, es ist alles so komisch im Moment. Es gibt Momente, da geht es so einigermaßne, da kann man leben. Und dann springt einen wieder die Erkenntnis an, dass Du nicht mehr da bist und auch nie wiederkommen wirst. Es ist wie ein Schlag ins Gesicht und immer noch unbegreiflich. Ich kann es mir immer noch nicht vorstellen. Das kann doch gar nicht wahr sein. Nie mehr? Das ist so irreal...Das kann doch gar nicht sein!!! Es darf doch gar nicht wahr sein. Ich glaube immer Du würdest jeden Moment zur Tür reinkommen. Aber die Tür bleibt zu. Ich kann es einfach immer noch nicht glauben. Ich will es auch einfach nicht glauben.
Du bist fort und nichts bringt Dich zurück, keine Magie und kein Zaubertrick...Du fehlst so sehr. Ich höre nun häufig Deine Stimme in meinem Kopf.Ich kann das alles nicht ertragen. Ich würde alles dafür geben Dich noch ein einziges Mal sehen zu können, noch ein einziges Mal mit Dir sprechen zu können...So viele Dinge sind ungesagt geblieben, doch ich hoffe Du hast gespürt wieviel Du mir bedeutest. Ich vermisse Dich so sehr. Nichts hat mehr einen Sinn. Seit Du fort bist ist nichts mehr so wie es einmal war. Ich kann es einfach nicht glauben...

 

19-05-2008

IP: geloggt
am: 2008-05-19 11:57:14

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Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hey Papa,
ich habe Dir doch von meinem Streit mit Mama und Chrö erzählt. Heute hatte ich wieder "Streit" mit Mama. Ich finde es scheiße, dass sie immer so tut, als wäre sie am traurigsten von allen und das mit Recht, denn schließlich ist sie ja die Ehefrau blablabla. Sie vergißt dabei, dass es auch andere Menschen gibt, die Dich geliebt haben und vermissen. Zum Beispiel Deine Geschwister (Omas Trauer akzeptiert sie wohl noch). Immer regt sie sich darüber auf wenn irgendwer was an Deinem Grab macht oder so. Dabei hat sie doch nicht den alleinigen Anspruch darauf. Sie soll mal nicht vergessen, dass es eine lange Zeit gab, in der ihr beide nur noch wegen Chrö und mir zusammen wart. Das hat sie anscheinend vergessen.
Am Freitag hat Mama gesagt ich würde sowieso nie etwas für andere machen. Ich habe sie heute nochmal gefragt ob sie wirklich dieser Meinung ist. Sie meinte, sie habe das nicht gesagt, es wäre Chrö gewesen aber es wäre angebracht gewesen...
Ich bin ziemlich traurig, dass sie so von mir denkt. Am Freitag dachte ich noch es wäre im Streit gesagt worden (da sagt man ja schonmal Dinge, die man hinterher bereut). Aber anscheinend ist das ihre wirkliche Meinung über mich. Ich selbst habe mich nie so gesehen. Glaubst Du es stimmt? Hast Du auch so über mich gedacht? Ich habe Angela danach gefragt, sie sagte ich sei nicht so ein Mensch, eher im Gegenteil. Wieso sagt Mama dann sowas zu mir???
Mehr denn je fühle ich mich nun einsam und der Wunsch bei Dir zu sein steigt. Anscheinend habe ich mich geirrt, als ich sagte, die anderen würden mich bestimmt vermissen und es wäre schwer für sie wenn ich jetzt auch gehen würde. Ich habe meine Wichtigkeit wohl ein bißchen überschätzt. Vielleicht denke ich also doch hauptsächlich an mich?!
Ich weiß gar nicht mehr was ich denken soll. Ich bin einfach nur traurig, einsam, verzweifelt. Unsere restliche Familie scheint auseinander zu brechen. Das hätte ich nie gedacht. Warst Du es der sie immer zusammengehalten hat?
Ich hoffe das wir bald wieder vereint sind...
In Liebe,
Deine Tochter

 

15-05-2008

IP: geloggt
am: 2008-05-15 17:54:37

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Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo Papa,
nun ist wieder mal so ein verdammter Mittwoch. Früher haben Chrö und ich den Mittwoch immer Super-Mittwoch genannt, nun ist es eher ein schrecklicher Tag geworden. Du bist nun schon 5 Wochen tot. 5 Wochen! Das ist so unvorstellbar...
Heute fahren Chrö und ich ins Centro. Wir wollen ein Geburtstagsgeschenk kaufen für Mama. Der erste Geburtstag von einem von uns 4 an dem Du nicht dabei bist...
Ich kann es immer noch nicht glauben. Manchmal springt mich die Erkenntnis an, dass Du tot bist, niemals mehr wiederkommen wirst, niemlas mehr hier bei uns sein wirst. In diesen Momenten bekomme ich Panik. Ich kann mir ein Leben ohne Dich gar nicht vorstellen. Bald ist die EM. Ich wünschte so sehr Du könntest sie miterleben. Wir hatten uns doch schon so sehr darauf gefreut. Mit wem soll ich denn jetzt immer die Spiele tippen?
Gestern haben wir uns wieder ein paar Wohnungen angeschaut. Aber irgendwie finden wir nichts passendes.
Ach Papa, ich verstehe auch jetzt, 5 Wochen nach deinem Tod, immer noch nicht was passiert ist, WARUM das alles passiert ist. Wie kann das Leben nur so grausam sein?
Oft bin ich traurig darüber, dass ich erst 25 bin, denn das bedeutet, dass ich Dich, unter normalen Umständen, erst in langer, langer Zeit wiedersehen werde. Aber was ist schon normal? Vielleicht kannst Du mich ja auch ein bißchen früher zu Dir holen? Ich möchte so gerne bei Dir sein! Es geht hier einfach nicht ohne Dich!!! Ich brauche Dich doch! Nichts ist mehr so wie es einmal war. Ich muss nun so oft an die Zeit Deiner Krankheit denken. Es waren nur 6 Monate. Niemand hätte gedacht, dass es so schnell gehen würde. Niemand hätte gedacht, dass es überhaupt so weit kommen würde. Immer hatte man noch Hoffnung, hinterher hat man an ein Wunder geglaubt. Nun habe ich überhaupt keine Hoffnung mehr, dass irgendetwas jemals wieder gut sein kann.
Ich fühle mich total leer, vollkommen verzweifelt und ängstlich. Es ist, als habe jemand ein Stück aus mir rausgeschnitten, das nicht mehr zu ersetzen ist.

Papa, ich vermisse Dich so sehr. War es meine Schuld, dass Du gegangen bist? War es, weil Du mir nicht länger "zur Last" fallen wolltest? Weil ich am Montag zusammengebrochen bin? Papa, ich hätte Dich weiter gepflegt. Du warst nie eine Last für mich. Ich hätte alles gegeben und mich noch ein kleines bißchen mehr angestrengt! Wir hätten das schon geschafft! Es tut mir so unendlich leid, dass ich am Montag einen kurzen Moment Schwäche gezeigt habe. Ich hatte einfach so viel Angst. Aber ich hätte es geschafft. Wirklich. Du hättest nicht deswegen gehen müssen...

Du fehlst mir so unendlich, ohne Dich hat nichts mehr einen Sinn...

Hab Dich lieb kleiner Papa,
Danny

 

14-05-2008

IP: geloggt
am: 2008-05-14 11:30:49

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Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo Papa,
na, wie geht es Dir da oben? Mir geht es nicht sehr gut. Am Freitag hatte ich einen schrecklichen Streit mit Mama und Chrö. Ich war sehr gemein zu den beiden und die beiden waren sehr gemein zu mir. Ich trage einfach soviel Wut und Traurigkeit in mir und ich weiß nicht wie ich es rauslassen soll oder wie ich damit umgehen soll. Da richtet es sich manchmal gegen die falschen Personen. Trotzdem habe ich mich in diesem Moment sehr einsam gefühlt. Die beiden waren ein Team und ich war alleine, denn ich habe meine Teamhälfte verloren - Dich...
Ich bin umringt von Menschen und fühle mich dennoch furchtbar alleine und einsam. Du fehlst mir so sehr. Ich habe das Gefühl vollkommen alleine darzustehen. Ich weiß, dass es nicht stimmt und dennoch fühle ich so. Ich weiß das Mama und Chrö mich lieben. Aber wir beide - das war etwas ganz besonderes. Es ist schwer zu erklären, aber ich bin mir sicher Du weißt was ich meine.
Jeden Tag wird der Schmerz ein bißchen schlimmer. Es ist so unvorstellbar, dass Du nie mehr wieder kommen wirst, dass ich Dich für immer verloren habe. Das kann doch gar nichts ein. Du und ich - das geht doch nur zusammen. Ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Manchmal wünsche ich mir Du hättest mich mitgenommen. Ich wäre so gerne bei Dir. Ich weiß, dass Mama und Chrö (und auch viele andere) sehr traurig wären, aber sie haben ja immer noch sich. Sie würden es schon schaffen, denn sie sind ein Team und wir. Und man lässt doch seinen teamkameraden nicht im Stich oder? Ich würde Dir sehr gerne dahin wo Du nun bist folgen. Mir fehlt einzig der Mut. Bitte hilf mir mit meinem Leben weiterhin fertig zu werden. Ich weiß nicht wie ich es alleine schaffen soll. Alle sagen immer ich sei so stark, ich könnte alles schaffen. Was wissen die denn schon? Ich bin gar nicht (mehr) so stark wie alle denken. Ich schaffe es nicht. Diesmal schaffe ich es nicht. Ach Papa, ich vermisse Dich so sehr. Jedes Mal wenn ich an Dich denke habe ich das gefühl, als würde jemand ein Messer in mein Herz und meinen Bauch stechen. Wieso bist Du nicht mehr hier? Und wie soll es weitergehen? Es kann gar nicht weitergehen. Ich weiß nicht wie...

 

12-05-2008

IP: geloggt
am: 2008-05-12 01:20:52

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hey Papa,
wieder mal einen Tag rum gebracht - ohne Dich!
Gestern war ich an der Uni. Wollte eigentlich nur eine Aufstellung meiner Prüfungsnoten abholen. Habe aber dann doch mal nach meiner Diplomarbeit gefragt und siehe da, das Erstgutachten war schon fertig. 1,3 !!! Du wärst mit Sicherheit unendlich stolz gewesen...Ich erinnere mich noch ganz genau, wie Du vor ein paar Wochen meine fertige Arbeit in den Händen gehalten hast. Du warst so unglaublich stolz und hast Dich so sehr gefreut. Dieser Augenblick bedeutet mir mehr als alles andere. Ich wünschte Du könntest nun miterleben, was aus der Arbeit geworden ist. Schließlich bist Du ein Teil dieser Arbeit.
Leider ist dann aber auch noch was schlimmes passiert. Oma Gisela ist im Krankenhaus auf der Intensivstation (zur Beobachtung). Man vermutet einen Infarkt im Hirn oder eine Embolie bzw. das es dazu kommen könnte. Anscheinend dürfen wir keine halbwegs glücklichen Momente mehr erleben. Immer passiert dann die nächste Scheiße.
Gleich gehe ich mit Selina Frühstücken.

Ach ja: Gladbach hat den frühzeitigen Aufstieg in die Erstklassigkeit geschafft! Du hättest Dich bestimmt mega doll gefreut!

Schaust Du eigentlich ab und zu mal auf uns alle runter? Fühlst Du Dich genauso einsam wie ich? Ich hoffe nicht. Ich hoffe es geht Dir gut, weil Du nun keine Schmerzen mehr hast und mehr weißt als wir alle. Ich hoffe Du bist nicht traurig, dass Du nicht bei uns sein kannst.
Du fehlst hier so sehr. Ich hätte Dich gestern so gerne angerufen und Dir von meiner Note erzählt. So wie ich es immer getan habe...Ach Papa, warum musste das alles passieren? Ich verstehe es nicht. Wie kann das Leben so ungerecht sein? Wieso hat man Dich mir weggenommen? Ich brauche Dich doch...

 

09-05-2008

IP: geloggt
am: 2008-05-09 09:51:59

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Hallo Papa,
gerade habe ich deine Krankenhaustasche ausgeräumt. Ich habe Deine Überziehjacke gefunden, sie hat noch nach Dir gerochen...
Gleich kommen deine Arbeitskollegen. Sie bringen uns deine Sachen.
Stell Dir vor, am Donnerstag (nächste Woche) habe ich einen Vorstellungstermin. Ich weiß aber noch nicht genau ob ich ihn wahrnehmen werde. Ist alles ein bißchen komisch und außerdem in Mannheim. Würde gerne mit Dir darüber sprechen und fragen was Du davon hälst. Ohne Dich bin ich irgendwie so hilflos und weiß nicht was ich tun soll.
Ich glaube langsam das ich wahnsinnig werde. Aber was macht das jetzt schon noch. Ist eh alles egal ohne Dich...

Mama, Chrö und ich haben eine Woche Ägypten gebucht. Aber ohne Dich wird es bestimmt nur halb so schön. Wir wollten immer mal alle zusammen nach Ägypten...Warum haben wir das nie gemacht? Jetzt ist es zu spät.

Ich möchte Deine Krankheits-Unterlagen gerne zu einem Arzt schicken, damit ich weiß ob man nicht doch etwas hätte anders machen können. Mama sagt ich spinne und es würde auch nichts mehr ändern und man hätte alles für Dich getan. Ich kann das nicht glauben. Und natürlich ändert es nichts daran das Du tot bist, aber ich möchte es trotzdem gerne wissen.

Als Du am Montag ins Krankenhaus gekommen bist hast Du den Arzt gebeten Dich gesund zu machen...Das ist alles so schrecklich. Warum konnte Dir keiner helfen??? Warum musste das alles passieren? Irgendwer muss doch schuld sein! Vielleicht hätte ich mehr für Dich tun müssen. Aber ich war immer so sehr mit meiner scheiß Diplomarbeit beschäftigt...Hätte ich es eher gewusst hätte ich Vieles anders gemacht. Und nun werde ich diese Chance nie mehr haben. Trotzdem bin ich sehr froh, dass Du die fertige Arbeit noch in den Händen gehalten hast. Und Du warst so stolz auf mich...Zur Zeugnisverleihung werde ich jedoch nicht gehen. Ich hatte so sehr gehofft, du könntest dabei sein.

Du fehlst mir so unendlich, jeden Tag ein bißchen mehr...

Tausend Küsse

 

07-05-2008

IP: geloggt
am: 2008-05-07 14:08:02

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

Papa,
Du bist nun nun schon fast 4 Wochen tot. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor und doch ist es, als wäre es gestern gewesen. Du fehlst mir so schrecklich doll. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und Sekunde. Wir hatten doch noch so viel vor...
Ich kann das alles gar nicht glauben. Ein Leben ohne Dich? Wie soll das gehen??? Ich vermisse Dich so sehr; ich brauche Dich. Will Dich berühren, Dir in die Augen sehen, mit Dir sprechen; brauche Deinen Rat, Deine Unterstützung und Hilfe.
Jeden Tag rieche ich an Deinem deo, damit ich Deinen Geruch nicht verliere. Und für ein paar Augenblicke ist es so, als wärst Du nicht gegangen, als wärst Du bei mir...
Ich liebe Dich,
Deine Tochter

 

06-05-2008

IP: geloggt
am: 2008-05-06 15:02:36

für
Detlef K. - Papa
* 31.08.1956
09.04.2008
 

 

Meine Sorgen und Wünsche die ich Detlef K. - Papa mitteilen möchte.

Diese Kerze hat angezündet. Ihre IP-Adresse 3.85.10.62 wird geloggt!

 


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